Zukunftsort Uniongelände

### Worum gehts?
Die Stadt Lippstadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Zukunft des Uniongeländes aktiv zu gestalten und dafür ein Nutzungskonzept zu erarbeiten.
Im Rahmen der Ideenwerkstatt bringen Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ihre Ideen für ein zukünftiges Stadtquartier ein.
In der gemeinsamen Arbeit vor Ort werden unterschiedliche Vorstellungen diskutiert, weiterentwickelt und zu einem Gesamtbild für das Uniongelände zusammengeführt. Die Ergebnisse der Ideenwerkstatt fließen in ein Nutzungskonzept ein. Dieses bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Uniongeländes und die zukünftigen Entscheidungen zum Quartier.
Der Ablauf der Ideenwerkstatt und der weiteren Entwicklung ist in der folgenden Übersicht dargestellt.

### Mitmachen
Bereits im Vorfeld können Ideen für das Uniongelände eingebracht werden - über die Ideenboxen im Stadtgebiet sowie in digitaler Form auf dieser Seite. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Vorschläge zur künftigen Entwicklung einzubringen und erste Impulse für die Ideenwerkstatt zu setzen.
**Die Ideenboxen finden Sie ab dem 30.06.2026 an den folgenden Stellen:**
▸Stadt- und Kulturinformation Lippstadt
▸Hochschule Hamm-Lippstadt
▸Stadt Lippstadt: Einwohnermeldeamt, Ausländeramt, Schulamt, Sozialamt
▸Elli Markt Lippstadt
▸Thomas-Valentin-Stadtbücherei Lippstadt
▸Kaufland Lippstadt-Kernstadt
▸Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH
▸Europaschule Ostendorf-Gymnasium
▸Evangelisches Gymnasium Lippstadt
▸Drost-Rose-Realschule
▸Edith-Stein-Realschule
▸LIPPEBOHNE Kaffeerösterei ▸Drost-Rose-Realschule
▸Marienkirche - Ev. Kirchengemeinde Lippstadt
▸SchankhausDiva
▸Moccachino
**Digital**
In der Zeit vom 30.06.-15.07.2026 können Ideen auch digital eingebracht werden. [**Hier**](/survey/71a1608c-5ee6-4f90-8ca4-2c957376ee88 "Digitale Beteiligung: Zukunftsort Uniongelände - Wir entwickeln gemeinsam Ideen für ein lebendiges Stadtquartier") geht es zur Digitalen Beteiligung.
#### **Veranstaltungen vor Ort**
Vor Ort mitmachen: Vom 14.-16. Juli 2026 findet die Ideenwerkstatt auf dem Uniongelände statt.
**Offenes Ideenbüro**
Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich um und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Vor Ort können Ideen entwickelt, diskutiert und weitergedacht werden.
**Öffentlicher Ideenabend**
Gemeinsam mit anderen Interessierten werden Ideen vorgestellt und diskutiert.
**Zwischenpräsentation**
Die ersten Ergebnisse und Essenzen der Ideenwerkstatt werden vorgestellt und fließen in die weitere Konzepterstellung mit ein.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie [**hier**](/events/ideenwerkstatt-auf-dem-uniongelaende-halle-5 "Event: Ideenwerkstatt auf dem Uniongelände, Halle 5, 14.-16.07.2026").
### Geschichte des Uniongeländes
Das Uniongelände ist ein Ort mit einer langen industriellen Geschichte, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Mit der Gründung der Westfälischen Union entwickelte sich in Lippstadt ein bedeutender Standort der Eisen- und Drahtverarbeitung, der die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt über Jahrzehnte prägte.
Seit den 1880er Jahren wurde das Areal kontinuierlich industriell genutzt. Große Hallen, Gleisanschlüsse und Produktionsanlagen bestimmten das Bild und machten das Gelände zu einem wichtigen Arbeitsort für viele Generationen.
Mit dem Strukturwandel der Industrie verlor das Gelände jedoch zunehmend seine ursprüngliche Funktion. Die Produktion wurde in weiten Teilen in den 1970er Jahren eingestellt, sodass große Flächen ungenutzt blieben.
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In den folgenden Jahrzehnten blieb das Uniongelände trotz seiner zentralen Lage nahe der Altstadt ein schwer zugänglicher und nur teilweise genutzter Bereich. Unterschiedliche Interessen, Eigentumsverhältnisse und planerische Herausforderungen verzögerten eine neue Entwicklung über lange Zeit.
Mit dem Erwerb des rund 6 Hektar großen Geländes durch die Stadt Lippstadt im Jahr 2024 und der Schaffung planungsrechtlicher Grundlagen steht das Uniongelände heute an einem Wendepunkt. Der Weg ist frei für eine neue Nutzung und für zentrale Infrastrukturvorhaben wie die geplante Südtangente, die künftig neue Verbindungen schaffen und die verkehrliche Anbindung des Areals sowie der Innenstadt verbessern soll.
Gleichzeitig eröffnet sich die Möglichkeit, das ehemalige Industrieareal schrittweise in ein lebendiges Stadtquartier zu transformieren, das Arbeiten, Freizeit, Kultur und neue Mobilität miteinander verbindet und dabei die Geschichte des Ortes sichtbar hält.
Damit wird das Uniongelände zu einem wichtigen Ort für die zukünftige Entwicklung der Stadt – und zu einem Raum, in dem Vergangenheit und Zukunft miteinander in Beziehung gesetzt werden.
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